Saphirija vom Weltenwanderer-Blog hat gefragt, was wir sammeln und welche Geschichte wir damit verbinden.
Zuerst dachte ich: Hobbys. Alles, was irgendwie klein und friemelig ist und daher auch aufwendig und zeitintensiv. Mikro-Makramee mit max. 0,5er Garn, Diamond Painting mit mindestens 200 Farben und nicht weniger als einem Meter Länge (okay, ein Meter ist nicht klein, aber die Steinchen sind es im Verhältnis), Book Nooks und anderen Miniaturkram (noch nicht physisch vorhanden, im Kopf aber schon lange da) … Ansonsten gerne auch Notizbücher, die so schön sind, dass ich mich kaum traue, etwas reinzuschreiben. Und Schnittmuster und Stoffe … Blog-Ideen sammle ich auch. Weil ich gar nicht mit dem Schreiben hinterherkomme. Und natürlich Steine: Wandersteine, Strandsteine, Flusskiesel, Edelsteine … Alles in Maßen, aber es kann schon als Sammlung bezeichnet werden.
Was sich dann aber als Antwort für diese Blogparade in den Vordergrund gedrängt hat: Ich sammle Herzen, die mir unterwegs begegnen. Ich fotografiere sie.
Und ich denke mir gerade, dass diese Sammlung doch ein schöner Artikel für diesen Blog wäre. Alle Herzen an einem Ort. Dann verschwinden sie nicht in der Versenkung … Ich glaube, das mach ich.
Angefangen hat das übrigens damit, dass eine Freundin ständig überall Herzen gesehen hat. Irgendwann fing sie an, mir Fotos davon zu schicken. Und dann habe ich auch ständig welche gesehen und ihr Fotos davon geschickt. Und nun müssen wir immer aneinander denken, wenn wir irgendwo unterwegs ein Herz entdecken. Zeitweise besteht unser WhatsApp-Verlauf überwiegend aus solchen Herz-Fotos.



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