Mir kam gerade die Idee, hin und wieder meine Kaffee-Momente mit dir zu teilen. Einfach Gedanken mitzuschreiben, die mir während einer ruhigen Kaffeepause kommen – so wie jetzt gerade. Einfach mitschreiben, was mich momentan beschäftigt, was mir gerade auffällt. Ob belanglos oder nicht. Völlig ohne Wertung.
Für mich, als Kopfmensch, ist das Schreiben über einen flüchtigen Moment bei einer Tasse Kaffee ein bisschen auch wie „Therapie“. Ich neige einfach dazu, Gedanken immer weiter und möglichst zu Ende zu denken. Ich möchte sämtliche Formulierungen gerne immer wieder anpassen. Solange, bis ich sie als optimal empfinde. Auf meinem Menschenfieber-Blog ist das schon auch irgendwie nötig. Schließlich möchte ich dort sortierte und gut verständliche Infos geben. Wobei ich lange nicht mehr so perfektionistisch bin, wie ich es vor einigen Jahren noch war.
Was ich mir für den Menschenfieber-Blog an Struktur wünsche, möchte ich hier ausgleichen, indem ich mich einfach mal treiben lasse. Denn am Ende ist es immer die Balance, auf die es ankommt.
Mein Kaffee-Moment bringt mich mehr ins Beobachten statt ins Bewerten. Ich beschreibe, was jetzt ist. Ganz ohne eine Lösung oder ein Ergebnis finden zu müssen. Fühlt sich gut an. Und macht den Kopf frei.
Und nun wechsle ich mit frischen Gedanken den Raum und mache mich mit voller Vorfreude wieder an die Arbeit. Und diese Wirkung ist genau der Grund, warum ich das Schreiben so liebe.


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