Spät, aber doch: Mein erster Feed-Reader

Eine weiße Tasse Kaffee mit Crema, in die zwei dicke schwarze Kreise als Augen und ein lächelnder Mund gemalt sind.

Ich hab mir schon lange vorgenommen, mehr Blogartikel zu lesen und bestimmte Blogs auch regelmäßiger zu besuchen. Aber auch wenn ich E-Mails liebe, bin ich bei Newslettern eher zurückhaltend. Wenn ich jeden Blog per Mail abonniere, wird das irgendwann zu viel. Also habe ich versucht, einfach immer mal wieder vorbeizuschauen, um zu sehen, ob es was Neues gibt.

Leider greift hier oft das Phänomen „aus den Augen, aus dem Sinn“. Bis mir der Blog irgendwann mal wieder über den Weg läuft. Selbst wenn ich den Newsletter lese, möchte ich mir den Artikel oft erst später in Ruhe ansehen und vergesse es dann. Lesezeichen oder Verknüpfungen auf dem Startbildschirm werden auch irgendwann unübersichtlich. Und auch, wenn ich inzwischen relativ wenig auf Social Media unterwegs bin, ist der Automatismus, dort immer wieder mal reinzuschauen und mich berieseln zu lassen, noch nicht ganz deaktiviert.

Nun habe ich über die letzten Tage aber was Schönes bei mir beobachtet: Nachdem ich so herzlich in den Kreis der Bloghexen aufgenommen wurde, stöbere ich mich jeden Tag ein bisschen durchs Forum. Der Daumen wandert kaum noch auf die Social Media Apps. Er landet bei den Bloghexen. Und von dort aus habe ich jetzt so viele Blogbeiträge quergelesen. Auch viele, die schon einige Jahre alt sind. Immer wieder fiel auf den unterschiedlichsten Blogs das Wort „Feed-Reader“. Und dann hat es auch irgendwann mal bei mir ganz laut Klick gemacht.

Natürlich. Der RSS-Feed. Manchmal ist die Lösung so einfach.

Für die langjährigen Blogger ist es Standard, sich andere Blogs per RSS-Feed zu abonnieren. Ich kenne diese Möglichkeit zwar, hatte sie aber nie genutzt und irgendwann auch überhaupt nicht mehr auf dem Schirm.

Das hab ich nun geändert. Ich hab mir jetzt die Feeder-App auf meinem Smartphone installiert und bin total glücklich darüber, dass ich dort nicht nur Blogs abonnieren kann, sondern auch Podcasts. So habe ich alle neuen Artikel und Episoden übersichtlich in einer Liste und sehe genau, welche davon ich schon gelesen bzw. angehört habe.

Wenn du den RSS-Feed bisher auch ignoriert hast und nach reizarmen Wegen zum Abonnieren suchst, kann ich dir einen Feed-Reader wirklich ans Herz legen. Du brauchst nur eine kostenfreie App und die Feed-URL des Blogs oder Podcasts. Meist reicht sogar die normale URL und der Feed-Reader sucht sich das passend zusammen. Wenn das mal nicht klappt, lass ich mir die Feed-URL von KI suchen.


Hi, ich bin Anett. Kaffee-Genießerin, Kopfmensch und Autodidaktin. Langeweile kenne ich eigentlich nicht. Denn ich liebe es, in neuen Themen und Projekten zu versinken. Ohne mein Familienleben und die Hunde würde ich dabei wohl oft die Zeit vergessen – und die Welt vor der Tür gleich mit.

Hier erfährst du noch ein bisschen mehr über mich.


Kommentare

2 Kommentare zu „Spät, aber doch: Mein erster Feed-Reader“

  1. Oh ohne Feeder wäre ich aufgeschmissen. Ich liebe daran, dass man so auch mal von Blogs direkt die Info bekommt, dass es etwas neues gibt, die vielleicht schon länger nicht mehr gebloggt haben. Und ich habe die Beiträge in einer LIste, die ich notfalls auch mal ein paar Tage später durchlesen kann.

    1. Anett Enderlein

      Ja, genau. Die vielen ungelesenen Beiträge verschiedener Blogs gehen nicht verloren und stehen übersichtlich in der Liste. Und immer, wenn ich mal einen Moment habe, lese ich mir einen davon durch. Bei den Blogs, wo es möglich ist, abonniere ich mir zusätzlich die Kommentare und bekomme so auch mit, wenn mir oder anderen geantwortet wurde. Hach, ich lieb’s. 🙂

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