Die Themen „Tod“ und „Sterben“ begleiten mich seit meiner Jugend. Seitdem ich Mama bin, ist da auch immer wieder mal diese diffuse Sorge, dass mir, den Kindern, meinem Mann oder generell den Menschen, die mir nahe sind, etwas passieren könnte. Wie ein Schatten, der sich nicht einfach wegwischen lässt. Muss er auch nicht. Der Tod gehört zum Leben dazu.
Niemand von uns kommt drumherum. Nahezu jeder Mensch muss mindestens einen Verlust durchleben. Und irgendwann müssen wir alle gehen. Wir sind eben alle nur Gast auf dieser Welt.
Es heißt, man soll sich bewusst mit dem befassen, was einem Angst macht. Genau das tue ich immer wieder. Ich schaue hin. Und dabei merke ich regelmäßig: Je länger ich den Gedanken zulasse, desto mehr weicht das Beklemmende einer Faszination. Es ist das einzige Thema, das absolut sicher ist, und vielleicht gerade deshalb so fesselnd.


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